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19.03.2019Damen

Spielberichte Heimrunde Damen 17.03.19

W.T. Härkingen-Gäu – UHT Tv Wohlen                               2:9   (0:5)

Die Lage war angespannt, alle waren sehr nervös vor dem ersten Spiel. Mit den Wohlerinnen wartete ein sehr harter Brocken auf uns. Im Hinspiel musste man sich nur knapp geschlagen geben, dies machte sicherlich Mut. Die ersten Einsätze waren dann auch sehr positiv. Schnell brachte man gefährliche Abschlüsse aufs gegnerische Tor. Nach einer Unaufmerksamkeit in der eigenen Zone musste man aber leider die Führung Wohlen überlassen. Trotzdem hatte man weiter das Gefühl gut im Spiel zu sein, so konnten weitere gefährliche Aktionen unserer Damen leider nicht in ein Tor umgemünzt werden. Im Nachhinein muss man sicher sagen dass dies die Chancen waren die man hätte machen müssen, hätte man um Punkte mitreden wollen. Hätte hätte Fahrradkette, hilft nix. Mit zunehmender Spieldauer bekam man immer mehr Probleme mit den Auslösungen der Wohlerinnen. Man stand sehr oft falsch und viel zu weit weg vom Gegner. Das 0:5 zur Pause war hart. So gab es in der Pause sehr viel zu diskutieren.

Nachdem Pausentee lief es anfangs etwas besser. Vorne rannte man aber weiter gegen eine Wand. Entweder war da die starke Schlussfrau des Gegners, oder man scheiterte am eigenen Unvermögen. Das nötige Wettkampfglück bei Aluminiumtreffer hat sicherlich auch gefehlt. Nach 2 weiteren schnellen Gegentoren nahmen wir 13 Minuten vor Spielende noch unser Time Out. Coach Mumenthaler appellierte noch einmal an die Ehre und den Stolz im eigenen Hause nicht so untergehen zu wollen. Die Tigerinnen zeigten sich nun noch kämpferischer. Tatsächlich gelang dann auch Victoria der erste Treffer. Kurze Zeit später war es wieder Victoria die die gegnerische Abwehr umkurvte, mit einem Traumpass Mirjam bediente und die dann auch gekonnt einnetzte. Das Spiel endete so mit 2:9, damit war der Abstieg leider bereits besiegelt.

Auf der einen Seite war Wohlen an diesem Tag einfach besser als die Wild Tigers. Andererseits hat sicherlich auch etwas das Abschlussglück gefehlt.

 

W.T. Härkingen-Gäu – Unihockey Deitingen                    9:3 (4:0)

Es war schön zu sehen dass dann auch für dieses Spiel alle mehr als motiviert waren. Dies zeigte sich auch gleich auf dem Spielfeld. Wieder startete man gut. Einziger Unterschied: Diesmal konnte der wichtige Führungstreffer früh erzielt werden. Die Spielfreude unserer Damen wurde immer mehr. Man hatte das Spiel und den Gegner jederzeit im Griff. Kam dazu dass Silvia im Tor der Tigerinnen eine tolle Leistung zeigte und eigentlich gute Chancen des Gegners zunichtemachte. Auch die neu zusammengewürfelte Linie um Désirée, Mirjam und Alex harmonierte hervorragend. Jede einzelne Spielerin konnte eine starke Leistung abrufen. Das war auch gerade für den Trainer an der Bande beruhigend zu sehen. Zur Pause stand es dann verdient 4:0. Die Linien wurden noch einmal ein wenig umgestellt um möglichst allen möglichst viel Spielzeit zu geben. Das war bei einer Anzahl von 8 Feldspielerinnen nicht immer einfach.

Nach der Pause verlief das Spiel sehr ähnlich weiter wie im ersten Durchgang. Es waren auch sehr sehenswerte Treffer dabei, ich erinnere dabei an einen wuchtigen Backhandschuss von Julia, der sich im Netzhimmel wiederfand. Es war ein sehr versöhnlicher Abschluss nach einem unglücklichen ersten Spiel. Das Schlussresultat war 9:3.

 

 

Am Ende einer harten Saison fehlt unseren Damen lediglich ein einziger Punkt auf einen nicht Abstiegsplatz. Es war wahnsinnig eng, man hatte auch das etwas bessere Torverhältnis, aber es hat halt trotzdem nicht ganz gereicht. Wenn man bedenkt dass Victoria die Hälfte der Saison verletzt war, Bärli seit mitte Dezember in Australien weilt, Eliane in der Mitte der Saison ein Nati B Vertrag unterschrieben hat und diese Saison mit Angi und Nicole weitere Leistungsträger leider nicht mehr dabei waren, hat man sich mehr als gut geschlagen. Das Team hat trotz auch bescheidenen Trainingszeiten den Kopf nie in den Sand gesteckt. Man hat immer an sich gearbeitet und versucht sich weiter zu entwickeln. Dies ist uns auch sehr gut gelungen. Am Ende fehlt dann unglaublich wenig um sich in dieser Klasse zu halten. Aber es gilt weiterhin: Es ist ein sehr junges Team das nach wie vor sehr viel Potenzial hat.

Für mich als Coach ist es unglaublich schön zu sehen dass die Reise dieses Teams nun weitergeht, auch ohne mich. Es hat sich ein toller Kern in diesem Team entwickelt, so blieb das Team über Jahre trotz sehr vieler Wechsel immer zusammen, und wird es weiterhin bleiben. Man darf also gespannt sein was dieses Team die nächsten Jahre zeigen wird. Ich werde euren Weg auf jeden Fall weiterhin gespannt verfolgen und bin sehr stolz darauf 6 Jahre daran mitgearbeitet zu haben. Ich möchte mich auch auf diesem Weg noch einmal bei euch bedanken! Ich durfte euch meine Art von Unihockey zeigen und ihr habt dies auch umgesetzt. Ihr habt immer sehr viel Vertrauen in mich gesteckt und mich als Trainer, Mensch und Freund jederzeit respektiert und akzeptiert. So durfte ich auch von euch ganz viel lernen und mitnehmen für meinen weiteren Weg. Merci vöu mou! Das werde ich nie vergessen.

Ich wünsche euch allen auf eurem weiteren Weg alles erdenklich Gute! Ich freue mich die Freundschaften weiterhin zu pflegen.

Liebe Grüsse

Joel Mumenthaler