Anmelden
27.11.2018Damen

4. Meisterschaftsrunde Damen 25.11.2018

Die Vorzeichen zur 4. Meisterschaftsrunde waren wieder einmal alles andere als gut. Der Trainingsbesuch wurde leider nicht wirklich viel besser. Kam dazu dass Alexandra und Kristina für die Spiele passen mussten. Zudem waren die Bänder von Victoria noch nicht 100% belastbar und somit nicht einsatzfähig. Der Paukenschlag kam dann von Eliane die vor 2 Wochen einen Nati B Vertrag in Trimbach unterschrieb, und somit per sofort nicht mehr spielberechtigt war für unsere Tigerinnen. Natürlich freuen wir uns alle für Eliane die einen grossen Schritt in ihrer Unihockeykarriere machen darf. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles erdenklich Gute! So waren es dann nur noch 7 Feldspielerinnen, wovon sich Fabienne seit längerem mit grösseren Rückenproblemen herumplagt, für die beiden Spiele aber auf die Zähne biss.

W.T. Härkingen-Gäu – UHT TV Wohlen                 5:6       (1:2)

Die Sonne schien am Sonntagmorgen im beschaulichen Biglen BE, der Heimat der Langnau Tigers. Das wirkte sich auch positiv auf das Gemüt des Teams aus. Die Stimmung war also gut, die Taktik vor dem Spiel spontan zurechtgelegt, es konnte also losgehen. Man startete selbstbewusst in die Partie und konzentrierte sich zu Beginn auf die Defensivarbeit. Zudem musste man sich in den neuen Linien erst einmal finden. Dies gelang alles sehr gut. Es konnte lange die null gehalten werden. Vorne kam man auch immer besser ins Spiel und hatte die gefährlicheren Aktionen als der Gegner. 2 Aluminium Treffer standen für unsere Ladies zu Buche. Entgegen dem Spielverlauf konnten aber die Wohlerinnen die Führung erzielen. Kurze Zeit später war es wieder Wohlen das nach einem Abstimmungsproblem unserer Damen mit einem Buebetrickli einnetzen durfte. Zum Glück konnte man noch gleich vor der Pause der so wichtige Anschlusstreffer erzielen.

Nachdem Pausentee machten wir dort weiter wo wir aufgehört haben. Defensiv sauber stehen, auf Fehler des Gegners warten und dann kontern. Dies funktionierte fast alles ziemlich gut. Die Fehler kamen aber die Konter wurden teilweise nicht ganz sauber zu Ende geführt.  Immer wieder fehlten die so berühmten 2-3 Zentimeter für den entscheidenden Pass oder Abschluss. Ein Aufreger brachte dann eine 2 Minuten Strafe die fälschlicherweise gegen die Wild Tigers gepfiffen wurde. Captain Julia war die Ballführende Spielerin und musste wegen angeblichen Stockschlags in die Kühlbox. Nach einem Gespräch mit dem Schiedsrichter, wo wir ihm versuchten klar zu machen dass der Stockschlag vom anderen Team kam, da wir ja Ballführend waren, sahen wir uns trotzdem in Unterzahl agieren. Dies nützte Wohlen eiskalt aus. Spannend: Nach dem Spiel kam die Gegnerische Spielerin mit ans Schiri Pult und teilte mit, dass sie den Stockschlag beging und die Strafe gegen sie, und nicht gegen uns gewesen wäre. Einerseits schön dass man das so zugeben kann, andererseits bringt das nach dem Spiel gar nichts! Im Gegenteil, dies verärgert nur noch mehr… Schade dass man da nicht im Spiel den Mumm hat dies zu sagen. Aber wir sind in der 2. Liga, bereits da wird halt jedes Mittel genutzt um am Ende die Punkte auf seiner Seite zu haben. Eine Eigenschaft die wir nicht kennen und uns in manchen Situationen in dieser 2. Liga gut tun würde. Zurück zum Spiel: Wie ihr dem Titel entnehmen könnt ging es leider nicht gut aus für unsere tapfer kämpfenden Tigerinnen. Man kam immer wieder heran, konnte ausgleichen aber auf den Führungstreffer kurz vor Schluss konnte man nicht mehr reagieren. Diese Strafe mit dem folgenden Gegentor brachte uns um einen Punktgewinn…

 

W.T. Härkingen-Gäu – Unihockey Derendingen               2:8       (2:4)

Motiviert von einem starken ersten Spiel wollte man nun versuchen gegen Derendingen zu Punkten. Der Start verlief sehr ähnlich wie im ersten Spiel. Wiederum konnte länger die Null gehalten werden. Man sah jedoch wie die Stimmung beim Schiedsrichter (der gleiche wie im ersten Spiel) langsam gegen uns schwank. Im Zweifelsfall war der Pfiff gegen die pink/schwarze Truppe. Kam dazu dass es uns in der Offensive überhaupt nicht lief. Wieder war entweder die Torumrandung im Weg, oder man erwischte die Hereingabe im gegnerischen Slot aus aussichtsreichster Position nicht. Viele Abschlüsse fanden auch den Weg knapp am Tor vorbei auf die Zuschauertribüne. Es kostete unglaubliche Kraft dieses Spiel für die Spielerinnen aber auch ihren Coach. Es war teilweise brutal anzusehen wie das Team kämpfte und sich bemühte aber einfach nichts gelingen wollte. Dabei aber zu jederzeit fair blieb und sich nie beschwerte oder motzte!

In der Pause fand dann das letzte Aufbäumen statt. Noch einmal wollte man alles versuchen um das Glück auf unsere Seite zu ziehen. Genau das Gegenteil war aber der Fall, es wurde nur noch schlimmer. Keiner hatte wirklich viel Glück in seinen Aktionen, nichts wollte wirklich gelingen. Ein weiteres Müsterchen dazu war das Tor Bärli die Volley traf, jubelte, der Schiedsrichter aber nach längerem Überlegen das Tor wegen angeblichen hohen Stocks nicht gab. So ist das halt, wenn der Mann in Gelb sich selber als wichtigste Person sieht. Ihr merkt es sicherlich meiner Schreibweise an, der vergangene Sonntag ist noch nicht ganz verdaut und der Ärger einerseits über das knappe erste Spiel, und das so glücklose zweite Spiel ist noch immer da. Es endete übrigens mit 2:8, eine Randnotiz.

 

Da gibt es noch vieles das ich schreiben könnte, aber ich denke man muss nun den Fokus auf die nächsten Trainings legen. Man muss sich wieder motivieren und anfangen daran zu glauben. Dazu eine grosse Portion Frechheit, Kaltschnäuzigkeit und Selbstbewusstsein, dann bin ich immer noch der Meinung dass auch für uns einige Punkte zu holen sind! Die Vorrunde war zum vergessen, ab in die Rückrunde, aber mit Tigergebrüll meine Lieben..!

 

Kader: Sandra, Silvia; Fäbi, Julia, Bärli; Mirjam, Nasi, Bärli; Carmela

Abwesend: Kristina (Ferien), Alexandra (Studium), Victoria (als Coach dabei ;))

Save the date: 09.12.2018, vs. Biel-Seeland und STV Murgenthal