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16.10.2017Damen 3. Liga KF

2. Meisterschaftsrunde Damen 3. Liga

Mit bescheidener Leistung zu nur 2 Punkten, aber weiterhin an der Tabellenspitze

Wild Tigers – Team Aarau     5:2   (4:1)

Wie meistens wenn die Damen der Tigers ein Spiel beginnen, verläuft der Start ruhig und kontrolliert. Für den Geschmack des Trainers diesmal zu ruhig und kontrolliert. Dies hat aber auf keinen Fall mit Arroganz oder dergleichen zu tun. Wie schon die letzten Spiele ist es der zu grosse Respekt vor dem Gegner und das etwas mangelnde Selbstvertrauen vieler Spielerinnen.

Nach ein paar gespielten war es dann Nicole, die einer Gegenspielerin den Ball abluchste, auf dem rechten Flügel durchbrach, und gekonnt aus dem Lauf den Ball in die weite hohe Ecke schlenzte. Dies war das erhoffte Zeichen das uns Mut geben und den Knoten lösen sollte. Das war aber leider nicht der Fall und unsere Ladies taten sich weiter enorm schwer. Defensiv zwar sehr solide aber Offensiv ungewohnt harmlos, ohne den nötigen Biss und Spielwitz. Nach dem Ausgleich durch das Team Aarau, waren es wieder die Tigerinnen die mit einer Einzelaktion, einem schönen Schuss, in Führung gehen konnten. Diese konnte bis zur Pause mit dem 4:1 ausgebaut werden.

In der Pause wurde von Trainer Mumenthaler mehr Einsatz und Tempo gefordert, was die Damen auch gewillt waren umzusetzen. Aber leider konnte auch da die Handbremse nicht wirklich gelöst werden. Wichtig war in diesen Momenten dass die Defensive dafür gar nichts zuliess und weiterhin sehr gut funktionierte. Das Spiel plätscherte nur so vor sich hin, es schien so als wären beide Teams zufrieden mit dem Resultat. Darum möchte ich diesen Spielbericht nicht unnötig in die Länge ziehen, das Endresultat war mit 5: 2 klar. Nicht wirklich überzeugt – aber trotzdem gewonnen. Eigentlich ein gutes Zeichen dass man auch solche Spiele gewinnen kann.

Wild Tigers – UHC Riehen     7:9   (4:5)

Um das Tempo im zweiten Spiel möglichst hoch zu halten begann man wieder mit 2 Linien. Leider zeigte auch dieser Schachzug nicht gewünschte Wirkung. Das Spiel verlief ähnlich wie das erste, nämlich sehr gemächlich. Trotzdem konnte man auch hier in Führung gehen und hatte anfangs mehr vom Spiel als der Gegner. Doch plötzlich schlichen sich in der Defensive gröbere Fehler ein und machte so das Tore schiessen für den Gegner viel zu einfach. So konnte der UHC Riehen mehrfach nach einem einfachen Freistoss an der Mauer vorbeischiessen und Tore erzielen. Dies hat aber nicht mit der Klasse der Baslerinnen zu tun, nein, da müssen wir uns selber an die Nase fassen. Beide Teams wechselten sich mit dem Tore erzielen ab und so wurde das Spiel sehr spannend. Mit einzelnen kleinen Kombinationen unsere Seite versuchten wir Mut zu schöpfen, aber der Bann wollte einfach irgendwie nicht brechen.

In der Pause  versuchte der Trainer mit einem Goaliewechsel und der Umstellung auf 3 Linien nochmals neuen Schwung in das Team zu bringen. Das klappte nicht schlecht, kamen wir doch nach dem Pausentee wieder  besser ins Spiel.  Es war ein ständiges Auf und Ab. Vorne zwischendurch schöne Aktionen mit einem Tor und hinten teilweise leichtfertige Fehler. Das Spiel dauerte nicht mehr lange und mit der ein Tor Führung im Rücken, spielte es Riehen dann auch recht souverän. Man versuchte nochmal alles und alle 3 Tigerinnen rannten in den letzten Sekunden nach vorne um mindestens noch den einen Punkt zu holen. Leider klappte dies nicht und wir liefen so noch in einen Konter der den Endstand zum 7:9 markierte.

Trotz der Niederlage bleibt die Tabellenspitze in Tigerhänden, punktgleich mit Richenthal und Basel United.

Und dennoch, das Team kann mit dem gezeigten nicht zufrieden sein. Es gibt sehr viele Dinge die man zu verbessern hat. Wichtig dabei ist selbstkritisch zu sein und die Fehler bei sich zu suchen und nicht irgendwelche ausreden gelten zu lassen.

Kader: Silvia, Sandra; Julia, Fäbi ©, Angi; Nicole, Rahel, Victoria; Nasi, Saskia, Carmela

Abwesend : Eliane und Kiki